FG Mineralogie/Geochemie

Cryo-Präparationsmethode für die Rasterelektronenmikroskopie

Cryo-Methode

Präparationsmethode für die Untersuchung von wasserhaltigen, lösemittelhaltigen oder elektronenstrahlempfindlichen Proben. Die Proben werden dabei in unterkühltem Stickstoff (ca. -200°C) eingefroren und während der Untersuchung in der Probenkammer weiter gekühlt, so dass ein entweichen des Wasser der Lösemittels durch das Hochvakuum in der Probenkammer verhindert wird.


Anwendungsbereiche

  • Untersuchung von Hydratationsreaktionen auch unter 2 Minuten
  • Untersuchung von Oberflächen: Polymere in bautechnischen Produkten
  • Untersuchung von internen Strukturen: Polymere in zementären Systemen
  • Untersuchung von internen Strukturen: Ettringitkristallbildung, Reaktionsbeginn unter Bildung von Hydratationsprodukten
  • Untersuchung der Entstehung von Hydratationsprodukten im Intergranularsaum
  • Untersuchung von Tracht und Habitus von Hydratationsprodukten
  • Untersuchung der Reaktivität und der Reaktionsprodukte von Flugaschen
  • Untersuchung des Hydratationsverhalten von Tonerdezementen bei verschiedenen Reaktionszeiten
  • mit verschiedenen Abbindebeschleunigern unter verschiedenen Atmosphären
  • Untersuchung und Charakterisierung von Ton/MMH-Bohrfluiden
  • Untersuchung des in-situ Fixierungsverhaltens von Speichermineralen in wässrigen Systemen
  • Hydraulische Systeme (Zementleim)
  • Elektronenstrahlempfindliche Proben

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Cryo-Präparationsmethode für die Rasterelektronenmikroskopie