FG Mineralogie/Geochemie

ICP PlasmaQuant® MS

Das PlasmaQuant® MS Elite zeichnet sich durch sehr große Empfindlichkeit und das geringe Grundrauschen dank des neuartigen Plasmasystems, des ReflexIon-Ionenspiegels und des HD Quadrupols mit echten 3 MHz aus. Es ist weiterhin hervorragend geeignet für die Einzelpartikelanalyse und ermöglicht die Erkennung von Nanopartikeln mit weniger als 10 nm Durchmesser. Die hervorragende Massentrennung liefert exzellente Ergebnisse bei der Bestimmung von Isotopenverhältnissen.

Messprinzip und Aufbau

Die Probenlösung wird über ein pneumatisches Zerstäubersystem in ein induktiv gekoppeltes Argonplasma eingebracht. Bei einer Temperatur von 5000-10000°C im Plasma werden die Elemente ionisiert. Die vorliegenden einfach positiv geladenen Ionen gelangen durch zwei Loch-blenden über ein elektrostatisches Linsensystem in das Hochvakuum des Quadrupol-Massenspektrometers. Somit werden die Ionen nach ihrem Masse/Ladungs-Verhältnis aufgetrennt und mittels eines empfindlichen ladungssensitiven Detektors nachgewiesen. Die Messsignale auf den einzelnen Massen werden sequentiell erfasst und mit einem Computer ausgewertet.

Einsatzbereiche

Für die Analyse von Spurenelementen in Lösungen im Konzentrationsbereich μg/L bis ng/L wird die ICP-MS eingesetzt. Das Verfahren ermöglicht die gleichzeitige Bestimmung aller Metalle und einiger Nichtmetalle aus angesäuerten, wässerigen Lösungen bis zu einem Gesamtgehalt an gelöster Substanz von ca. 1 g/L.

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ICP/MS Analytik - Jena