HYDROTHERMALE ERZLAGERSTÄTTEN


von Grit Michaelis

Einleitung

Hydrothermale Erzlagerstätten sind Lagerstätten, bei denen die Erze aus wäßrigen metallhaltigen Lösungen ausfallen. Der Übergang vom pneumatolytischen Stadium ist fließend. Unterschiede sind ausschließlich von den Zustandsbedingungen Temperatur, Druck und Konzentration abhängig, denen das System unterliegt. Zum hydrothermalen Stadium wird das Ausscheidungsgebiet unterhalb der kritischen Temperatur des Wassers (400°) bis zu seinem Siedepunkt (100°) gerechnet. Erze sind metallhaltige Minerale.
 

Einteilung der hydrothermalen Erzlagestätten


Man unterscheidet zwischen intrakrustalen (Bildung in der Erdkruste) und epikrustalen (Bildung an der Erdoberfläche) Lagerstätten. Zu den intrakrustalen Lagerstätten gehören:

 
Zu den epikrustalen Lagerstätten gehören:

Herkunft und Zusammensetzung der Lösungen & Erze


Die Daten von Wässern in Bergwerken, Tunneln, Bohrlöchern, heißen Quellen, Fluideinschlüssen, Mineralen und Gesteinen deuten auf fünf verschiedene Quellen hin:

  1. Niederschlagswasser (vadoses Wasser) einschließlich des Grundwassers. Das vadose Wasser wird oft als meteorisches Wasser bezeichnet.

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  3. Ozeanwasser

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  5. Konnates Wasser: ist das fossile Wasser oder auch Formationswasser. Das konnate Wasser befindet sich in versenkten Sedimenten und war vermutlich ursprünglich ein meteorisches Wasser.

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  7. Metamorphes Wasser, ist das Kristallwasser in Mineralen. Es wird freigesetzt bei Mineralumbildungen.

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  9. Magmatisches Wasser, ist das juvenile Wasser. Es ist das Restprodukt der Magmenkristallisation.

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Bei hydrothermalen Lagerstätten, die sich in der Nähe von magmatischen Gesteinen (Plutonen) befinden, kann man davon ausgehen, daß die erstarrenden Magmen die Lieferanten der hydrothermalen Lösungen sind. Es handelt sich hierbei um niedrigtemperierte, residuale Fluide, die nach der Pegmatitkristallisation übrigbleiben. Sie enthalten Buntmetalle und Elemente, die nicht in das Kristallgitter der aus der abkühlender Schmelze ausgeschiedenen Silikate eingebaut werden können. Demnach sind es inkompatible Elemente. Bei hydrothermalen Lagerstätten, die entfernt von magmatischen Gesteinen liegen, geht man davon aus, daß die Mineralfällung aus fossilen Wässern stammt. Da fossile Wässer bei der Versenkung ausgetrieben werden und Versenkungen oft in sedimentären Becken erfolgen, werden sie als Beckenbrines bezeichnet. Nimmt man einen geothermischen Gradienten von 1° auf 30m an würde in 9km Tiefe eine Temperatur von rund 300° herrschen. Diese heißen Wässer lösen beim Aufsteigen Metalle aus dem Nebengestein. Hauptbestandteile der Lösungen sind neben H2O lösliche Alkali- und Erdalkalisalze, Hauptsächlich NaCl. Weiterhin ist CO2 häufig; CO, CH4, HCl, HF, H2S, SO2 und SO3 treten untergeordnet auf.
 
Der Metalltransport erfolgt über Komplexionen, wie z.Bsp. Bisulfidkomplexe (hohe H2S und HS- Konzentration) und Chloridkomplexe (AgCl2, PbCl3). Die Löslichkeit der Sulfide ist zu gering für den Transport und für eine Lagerstättenbildung nicht ausreichend. Ändern sich die Randbedingungen, wie p, T, pH kommt es zur Ausfällung der Erze.
 
Meteorisches Wasser dringt in Tiefen von mehreren Kilometern ein. Dort befindet sich eine Zone erhöhten Wärmeflusses. Das Wasser absorbiert die Wärme und kann dadurch in eine oder mehrere durchlässige Zonen aufsteigen. Nun kann es einerseits zu einem beachtlichen Ausfließen entlang einer entsprechenden Richtung oder aber zu einem sehr langsamen Ausfließen kommen, wenn die Deckschicht durchdrungen werden muß (Tonstein, Tuff). Der Abfluss hängt von der Durchlässigkeit des Gesteins und dem Druck im oberen Bereich der Abdeckung ab. Wenn die Abflussrate die Rate des Zustroms nicht übersteigt, herrscht überall ein flüssiges System. Bei höheren Abflussraten wird eine Dampfphase entstehen, und der Dampfdruck wird solange abnehmen, bis die Abflußmenge auf das Maß des Zustroms reduziert ist --> vorhandenes Gleichgewicht.


Geothemalsystem: Veranschaulichung der Struktur in vulkanischen Gebieten. Die heißen Wässer zirkulieren durch die magmatische Inrusion und das Nebengestein --> Aufnahme des Inhaltes.


Einteilung der hydrothermalen Lagerstätten


Laut der Lindgren'schen Klassifikation werden hydrothermale Lagerstätten entsprechend ihrer Teufe und ihrer Bildungstemperatur eingeteilt:

Hydrothermale Erzgänge


Für die hydrothermalen Ganglagerstätten ist ein Vorhandensein von offenen oder sich öffnenden tektonischen Spalten und Rissen im Zusammenhang mit einem Pluton Vorrausetzung. In diese intrudieren die Lösungen und kristallisieren aus. Man unterscheidet bei den Erzgängen Gangart und Erzmineral. Die Erzminerale sind die Träger der gewinnbaren Metalle. Gangarten sind Begleitminerale; im Wesentlichen: Quarz, Calcit, Dolomitspat und weitere Karbonate, Fluorit, Baryt. Bei der Ausfällung der Minerale erfolgt oft gleichzeitig ein erneutes Öffnen der Spalte. Auf diese Art und Weise entstehen bilateral-symmetrische Anordnungen der Minerale. Die älteren, bei höherer Temperatur gebildeten Paragenesen befinden sich am Rand und die jüngeren, bei niedrigerer Temperatur gebildeten Paragenesen in der Mitte. Eine solche Anordnung wird als temporärer Fazieswechsel bezeichnet.
Als lateralen Fazieswechsel bezeichnet man die zonale Folge im Streichen eines Ganges. Liegt der Magmenkörper im subvulkanischem Milieu (0,3- 1km) werden die Paragenesegruppen "zusammengeschoben" (Telescoping). Es befinden sich Erzminerale der verschiedenen Gruppen, auch komplex zusammengesetzte Minerale (Fahlerz, "edle Silbererze"), auf engem Raum. Gänge sind in allen Tiefen und Temperaturbereichen (katathermal bis telethermal) aufzufinden.


Hydrothermale Imprägnationslagerstätten


Imprägnation bedeutet das Durchtränken des Gesteines mit metallhaltigen Lösungen und Abscheiden von Erzmineralen in Spalten und Klüften. Sie bilden sich überwiegend:

  1. infolge von selektiver Metasomatose im Nebengestein als Verdrängungslagerstätten;

  2.  
  3. im Zusammenhang mit der Bildung von Ganglagerstätten, wenn z.B. Erzgänge poröse Nebengesteine durchziehen und die erzbildenden Lösungen in die Poren des Gesteins wandern;

  4.  
  5. im Zusammenhang mit der Bildung von vererzten Störungszonen, wenn das angrenzende Gestein ebenfalls intensiv fraktioniert ist, d.h. das Gestein ein gute Permeabilität für Erzlösungen aufweist; derartige Imprägnationszonen gehen randlich allmählich in unvererzte Nebengesteine über;

  6.  
  7. in Zerrüttungszonen innerhalb der Dachbereiche von Intrusivkörpern oder Intrusivbrekzien.

Zu den Imprägnationslagerstätten gehören wirtschaftlich sehr bedeutende Lagerstätten, besonders solche mit Cu- oder Cu+Mo±Au-Paragenesen. Die Erze liegen fein verteilt (disseminiert) im Gestein. Dies führt zur Bezeichnung als "disseminated-ore-Typ" oder wegen seiner Erzeinsprenglinge auch als "Porphyrtyp".

Hydrothermal-metasomatische Verdrängunslagerstätten


Hydrothermale Verdrängungslagerstätten entstehen in leicht reaktionsfähigen Gesteinen wie Kalkstein, Marmor und Dolomitgestein. Es kommt zum Stoffaustausch zwischen Fluiden und dem Gestein im festen Zustand. Hydrothermale Mineralparagenesen treten an die Stelle der karbonatischen Gesteine. Dieser Prozess wird als Metasomatose bezeichnet. Die Verdrängung kann große Ausmaße erreichen oder ungleichmäßig verteilt sein. Angereichert werden Fe, Mn, Pb, Zn, Hg und Mg. Ein Beispiel für solch eine Lagerstätte ist der Mississipp-Valley-Typ. Er ist niedrigtemperiert, schichtgebunden, epigenetisch (Vererzung nach Entstehung des Wirtsgesteins) und weitgehend von vorgegebenen Strukturen geprägt. Sie verdanken ihre Entstehung wahrscheinlich dem Fluß von meteorischen Wässern in artesischen Systemen in der Nähe von Gebirgszügen. Regenwasser dringt von den Bergländern her in permeable Gesteine ein und sammelt sich über impermeablen tonigen Sedimenten an. Dabei erwärmt es sich allmählich in 3-4km Tiefe auf Temperaturen von 80- ca. 150°C. Wenn es durch Abfolgen von Evaporiten strömt, wird es hochsalinar und dadurch fähig, Pb und Zn, bei höheren Temperaturen auch noch Cu aus den durchströmenden Gestein herauszulösen. Durch den Druck des nachfließenden meteorischen Wassers wird es gezwungen, in den permeablen Sedimenten zum Beckenrand hin artesisch aufzusteigen. Dort können sich Bleiglanz und Zinkblende absetzten durch die Reaktion mit H2S, welches entstanden ist durch die Reduktion von Sulfaten im Grundwasserbereich unter Mitwirkung von Kohlenwasserstoffen.


Fumarolen


Fumarolen sind vulkanische Gas- und Dampf-Exhaltionen, die bei vulkanischen Ereignissen aus Spalten und Löchern ausströmen und deren Temperatur wesentlich höher ist als die Lufttemperatur. Heiße Fumarolen mit Temperaturen zwischen 1000 und 250°C treten nur in Kratern und Spalten von tätigen oder kurz vorher tätigen Vulkanen auf. In Nachbarschaft der Austrittsstellen der Fumarolen sublimieren verschiedene Minerale (Minerale waren also vorher im Gas gelöst). Bei diesem Gastransport heißer Fumarolen kommt es zur Sublimation von Schwefel und Chloriden der Alkalien (NaCl, KCl) und des Eisens (FeCl3). FeCl3 wird durch den Wasserdampf oft zu Hämatit umgesetzt. Bei niedrigerer Temperatur sind es vorwiegend Sulfate der Alkalien und des Calciums. Solfataren sind H2S-haltige, kühle Fumarolen mit Temperaturen zwischen 250 und 100°C. Sie setzten elementaren Schwefel ab. Der Luftsauerstoff oxidiert den Schwefelwasserstoff zu schwefliger Säure. Dabei wird als Zwischenprodukt freier Schwefel gebildet, der sich rund um die Austrittsstellen abscheidet. Die sauren Fumarolengase zersetzten die umgebenen vulkanischen Gesteine, deren Kationen teilweise abgelaugt werden. Es bilden sich Sulfate, wie Gips und Alaun. Borhaltige Fumarolen werden als Soffionen bezeichnet. Sie setzten flüchtige Borsäure (H3BO3) ab, das Mineral Sassolin. Lokal kommt es zur Bildung von Borlagerstätten. Ein gutes Beispiel für Fumarolen bildet Puzzuoli bei Neapel. Untermeerige Fumarolen sind die Black- und White Smoker.
 

Vulkanogene Massivsulfidlagerstätten


Hauptminerale in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit: Pyrit, Pyrrothin, Sphalerit, Galenit, Chalkopyrit, untergeordnet Arsenopyrit, Magnetit, Fahlerz. Als Gangart tritt hauptsächlich Quarz auf, gelegentlich sind auch Karbonate vorhanden; Chlorit und Serizit können lokal bedeutsam sein. Es handelt sich um schichtgebundene Erze, die mit der Extensionstektonik verbunden sind, wie z.B. MOR's, spreading im back arc oder intrakontinentales Rifting. Das Meerwasser dringt in den Meeresboden ein und heizt sich auf. Es kommt zur Lösung der Metalle durch die Alteration im Meeresboden. Anschließend steigen die Wässer auf und treten exhalativ aus. Die durchschnittlichen Gehälter liegen bei 15-20%, bei Tonnagen von 0,2-0,5t.
 
Es gibt 3 Typen von VHMS-Lagerstätten. Mit Typ ist eine Typenabfolge gemeint und zwar von Gesteinen, Erzen, aber auch Metallen. Es handelt sich um den Zypern-, den Besshi- und den Kuroko-Typ:


Der Zypern-Typ:

VHMS vom Zypern-Typ entstehen im Allgemeinen am MOR, können aber auch am Spreadingrücken eines back-arc-Beckens auftreten. Ihr Ablagerungsmilieu ist also ein Tiefseebereich mit Vulkanismus (Vulkanite, meist Ophiolite). Es handelt sich um kupferhaltige Pyritvererzungen. Im Toodos Massiv auf Zypern finden sich oberhalb einer alterierten Harzburgitschicht Chromit, Pyrrothin und Pentlandit an der Basis des sog. "Troodos plutonic complex", welcher eine komplette Abfolge eines obduzierten Ozeanbodens mit den verschiedenen ocean-layers repräsentiert. Neben Kupfer treten untergeordnet Zn- und Pb-Minerale auf.


Für die folgenden beiden Typen ist Japan das Typusgebiet. Sie entstehen beide im Gegensatz zum Zypern-Typ (divergierende Plattengrenzen) an konvergenten Plattengrenzen. Die Hauptrolle spielen hier hydrothermale Restlösungen und die Subduktion und Aufschmelzung ozeanischer Kruste.



Der Besshi-Typ:

Der Besshi-Typ ist an die frühe Phase der Hauptphase des kalkalkalischen Vulkanismus gebunden und repräsentiert wahrscheinlich den Ablagerungsbereich eines Backarsbeckens. Die Kieslager liegen innerhalb der Abfolgen von basischen submarinen Vulkaniten. Sie sind gekennzeichnet durch mächtige Grauwacken- und Turbiditserien. Ophiolitsequenzen, wie auf Zypern fehlen. Die massigen Pyriterzkörper führen Cu und Zn. Das Fehlen von Blei weist darauf hin, daß Sedimente an der Bildung nicht wesentlich beteiligt waren.
 

Der Kuroko-Typ:

Der Kuroko-Typ entsteht, genau wie der Besshi-Typ in der Hauptphase des kalkalkalischen Vulkanismus, jedoch später. Die Kruste ist hier inzwischen dicker, so daß die Schmelze aufgehalten wird und eine Magmenkammer bildet. In dieser kommt es zur Differenzierung der Schmelze; sie wird felsischer. Über Brüche und Klüfte wird der Kontakt zum Meerwasser hergestellt. Die Kurokoerze liegen im Nordwesten von Japan. Die sedimentäre Schichtung belegt die exhaltive Natur der Entstehung; auch hydrothermale Kamine sind vorhanden. Die Vererzungen finden sich oftmals in kollabierten submarinen Calderas (Strukturen von dacitischem Gestein). Der Vulkanismus ist bimodal mit tholeiitischen Ergüssen und mit dacitischen bis rhyolitischen Schlotfüllungen und Tuffen. Das verbreitete Vorkommen SiO2-reicher Vulkanite zeigt an, daß das Rifting kein fortgeschrittenes Stadium erreicht hatte und wohl schließlich aufgegeben wurde. Der Erzkörper besteht aus einer Linse von Pyrit mir basalem Lager aus Kupferkies (yellow ore). Darüber folgt ein schwarzes Gemenge von Zinkblende und Bleiglanz (Kurokoerz im engeren Sinn). Das Kurokoerz wird von einer Linse aus Baryt überlagert und dieser schließlich von einem Fe-reichen Kieselschiefer. Die bis zu 500m langen und 50m mächtigen Erzkörper liegen über einem Rhyolitdom, dessen Dach kaolinisiert ist. Eine Lagerstätte besteht in der Regel aus einer Ansammlung solcher Erzkörper. Über und seitlich neben diesem liegt eine hydrothermale Verwitterungszone mit Chlorid und Illit. Die größte Kurokovererzung liegt über dem Tonschiefer mit mittleren Zn-Gehalten von 80ppm, Cu 27ppm und Pb 17ppm. Im Erzkörper liegt das Verhältnis circa 3:2:1. Wo die Vererzungen Granite überlagern, sind die Gehalte geringer.


 

Sedimentäre Massivsulfidlagerstätten


Die SHMS entsprechen vom Prinzip den VHMS-Lagerstätten. Sie sind allerdings an Sedimente gebunden, brauchen keinen Vulkanismus. Sie entstehen im fortgeschrittenen Stadium des Auseinanderbrechens von Kontinenten, also in kontinentalen Becken, aber auch an passiven Kontinentalrändern.
 
Die Becken füllen sich mit klastischen Sedimenten, Karbonaten, Tonen und Evaporiten. Die Auflast der Sedimente bewirkt die Beckenentwässerung. Die Wässer sind Cl- (aus Evaporiten) und SO4-haltig (aus Gips/ Anhydrit), sprich sie sind sauer/aggressiv.
 
Bedingt durch den Wärmefluß kommen die Fluide in Bewegung. Sie migrieren durch Aquifere und Schwächezonen (Störungen) beckenaufwärts, wobei sie die Durchflußgesteine auslaugen und immer metallhaltiger werden. Kommt es zum Kontakt mit dem Meerwasser fallen die Erze aus.
 
Treffen die Fluide Karbonatgesteine, wie Riffe, neutralisiert das Karbonat die wäßrige Lösung. Die Metalle können nicht mehr in Lösung gehalten werden und scheiden ebenfalls aus. Als Beispiele seien die devonischen Lagerstätten des Rammelsberg im Harz und von Meggen im Sauerland erwähnt.
 
SHMS besitzen hohe Gehälter an Pb, Zn, Cu, Ba und S: Zn-Gehalte bei 10% (Meggen) bzw. 19% (Rammelberg), die Pb-Gehalte bei 1.3 bzw.9% und die Cu-Gehalte bei 1,0 bzw. 0,2%, bei Tonnagen von Meggen 50t und Rammelsberg >28t.


 
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