Laut geologischer Karte befindet sich der Steinbruch im Gebiet einer der großen Vulkanitverbreitung. Die Gesteine entstanden im Badenium bis zum höheren Pliozän. Der Perlit, der hier im Steinbruch zur Dämmstoffherstellung gefördert wird, stellt einen subaquatisch eruptierten Rhyolit dar. Die Schmelze wurde wurde infolge der raschen Abkühlung abgeschreckt und liegt heute als gelblich graues Gesteinsglas vor. Das Gestein zeigt in Aufschluß eine plattige Absonderung im großen und eine kugelige im kleinen Maßstab. Letztere rührt von der Verwitterung und spätere Herauslösung der Feldspäte; die Kaolinisierung geht mit einer starken Volumenzunahme einher, was sich in diesem Perlit in blasenähnlichen Hohlräumen äußert. Dieser Prozeß führte zur einer starken Entfestigung des Gesteins. Neben der Glasmatrix enthält das Gestein 8% Feldspat, ca.1% Quarz, 1% Amphibole und Spuren von Magnetit. Im Liegenden der Perlite stehen ca. 8m Bentonite an. Diese werden als miozäne Verwitterungsprodukte der unterlagernden Rhyolite angesehen.
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| Abb.30 Perlitgestein, mal etwas kompakter und mal eher blasig | Abb.31 Aufschluss |
Als eher touristische aber willkommene Attraktion diente der Lustige Friedhof von Sapanta. Hier wird wird auf einmalige Weise das Leben und der Tod des Verstorbenen in Versen und Bildern dargestellt. Als Grab- "Steine" dienen wundervoll geschnitzte und verzierte Holzstelen, die einmal mehr die Kunst des Schnitzhandwerks dieser Region verdeutlichen.
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| Abb.32 Friedhof mit Kapelle | Abb.33 Typischer Grabstein, hier der eines Bergmannes |
In Ocna Sugatag erfolgte von 1787 bis 1822 der Abbau von tertiären Salzen (Badenium)aus einem Diapir. Heute zeugen davon nur noch die Heilquellen und die Sohlebäder, die dem Kurbetrieb dienen.
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Abb.34 Holztor in Ocna Sugatag |
Abb.35 Blick auf das Freibad Freibad |